Mittwoch, 02. November 2022

Weg für Schienengüterverkehr nach Mainzlar geebnet

„Durchbruch für Standortsicherung“

 

Für eine Wiederaufnahme des Schienengüterverkehrs zum RHI Magnesita-Werk in Mainzlar ist ein bedeutendes Hindernis aus dem Weg geräumt: Die Deutsche Bahn hat sich bereit erklärt, die drei Kilometer lange Strecke zum Zweck der Reaktivierung an die Hessische Landesbahn (HLB) zu verkaufen, wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch mitteilte: „Das ist ein Durchbruch für die Standortsicherung des Werkes Mainzlar. Gleichzeitig bringt dies die Bemühungen um eine Reaktivierung der Lumdatalbahn für den Personenverkehr einen großen Schritt voran“, erklärte der Minister.

Die RHI Magnesita Deutschland AG hatte den Erhalt des Standorts von einer Wiederherstellung der Schienenanbindung über die derzeit stillliegende Lumdatalbahn zwischen Lollar und Mainzlar abhängig gemacht. Mit der Abgabe an die landeseigene HLB steht nun eine Betreiberin zur Verfügung.

Dies hat auch Auswirkungen auf die laufenden Planungen, den Personenverkehr auf der Lumdatalstrecke von Lollar bis Lohndorf wiederaufzunehmen. „Dass der Abschnitt bis Mainzlar auch zum Güterverkehr dienen wird, erhöht den Nutzen dieses Projekts und damit die Realisierungschancen“, erläuterte Al-Wazir.

„Ich freue mich, dass unsere intensiven Gespräche zu einem guten Ergebnis geführt haben“, sagte der Minister. Die HLB, das Land, der Landkreis Gießen, die Stadt Staufenberg und die RHI Magnesita werden nun zeitnah eine Vereinbarung abschließen und darin die Finanzierungsfragen regeln.

 

Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen



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