Dienstag, 29. November 2022

Staatssekretär Deutschendorf übergibt Förderbescheid an die Stadt Darmstadt

Mit knapp 2,9 Mio. Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Darmstadt bei dem Ausbau der Nieder-Ramstädter Straße (B 449) zwischen Lichtwiesenweg und Böllenfalltor.

 

Einen entsprechenden Förderbescheid übergab Verkehrsstaatssekretär Jens Deutschendorf am Dienstag an Darmstadts Mobilitätsdezernenten Michael Kolmer. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf rund 6,2 Mio. Euro.

„Das Land Hessen verfolgt das Ziel, die Mobilität für alle Verkehrsteilnehmenden zu verbessern und dabei den klimafreundlichen Verkehr zu stärken. Dazu gehören gut ausgebaute und sichere Fuß- und Radwege“, sagte Deutschendorf. „Zwischen Lichtwiesenweg und Böllenfalltor können an der B 449 daher dank der Fördermittel nicht nur neue und barrierefreie Fußwege gebaut werden, sondern auch ein neuer Radweg. Damit wird die Verkehrssituation an der B 449 für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer deutlich verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht.“

Die Fördermittel für den Ausbau an der B 449 stammen aus dem Mobilitätsfördergesetz. Dieses ermöglicht Investitionen in den Öffentlichen Nahverkehr, etwa den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen, sowie in den kommunalen Straßenbau. Neben der Erneuerung von wichtigen kommunalen oder Kreisstraßen sowie dem Bau von Rad- und Fußwegen finanziert das Land außerdem neue Tempo-30-Zonen oder Parkplätze für Pendlerinnen und Pendler.

„Die Nieder-Ramstädter Straße ist als Bundesstraße eine der wichtigsten Einfallstraßen für Pendler im Süden Darmstadts. Neben ihrer Aufgabe als Hauptverkehrsstraße nach Darmstadt übernimmt sie bei der Verkehrsverteilung viele innerstädtische Funktionen und hat eine bedeutende Erschließungsfunktion für die anschließenden Wohnquartiere und für publikumsintensive öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Merck-Stadion am Böllenfalltor. Die Umgestaltung sieht nicht nur eine reine Sanierung vor, sondern die Neuordnung des gesamten Verkehrsraum, inklusive Seitenräume, so dass künftig insbesondere auch die Nutzung für die Verkehrsteilnehmenden wesentlich verbessert wird“, so Mobilitätsdezernent Michael Kolmer.

Die Nieder-Ramstädter Straße fungiert als Bundesstraße als wichtige Hauptverkehrsachse für Pendlerinnen und Pendler aus dem südlichen Umland und übernimmt gleichzeitig bei der Verkehrsverteilung viele innerstädtische Funktionen. Die Erneuerung der Straße betrifft den Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt Jahnstraße/Lichtwiesenweg bis zur Klappacher Straße/Böllenfalltorweg.

Im Zuge des Ausbaus wird nicht nur der Straßenraum grundhaft erneuert, sondern es werden auch neue Gehwege gebaut und parallel zur Fahrbahn eine durchgehende verkehrssichere, rund 2,5 Meter breite Radwegeverbindung in die Innenstadt geschaffen. Zusätzlich wird auf der Westseite der stadtauswärts führenden Fahrbahnfläche ein 1,5 Meter breiter Schutzstreifen markiert. Das ermöglicht Radfahrenden, neben der parallel zur Nieder-Ramstädter Straße verlaufenden Anliegerstraße eine zusätzliche Radwegeverbindung zu nutzen.

Die Fahrbahnbreiten für den Individualverkehr werden verringert. Der vorhandene Grünstreifen entlang der Straße wird aufgewertet und bepflanzt. Innerhalb des Grünstreifens wird es drei Längsparkstände mit einem Sicherheitstrennstreifen zum Radweg geben. Im Zuge der Straßenbauarbeiten in der Nieder-Ramstädter Straße werden auch Kanalbauarbeiten durchgeführt.

Mit der Baumaßnahme wurde bereits im April 2022 begonnen, das Bauende ist für Herbst 2023 anvisiert. Die Durchführung erfolgt in zwei Bauabschnitten.

 

Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen



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