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Freitag, 08. April 2022

Neuer Förderaufruf: BMDV unterstützt Kommunen und Unternehmen bei der Erstellung von Elektromobilitäts- und Ladeinfrastrukturkonzepten

Der aktuelle Förderaufruf, den Minister Volker Wissing auf der 8. Fachkonferenz „Elektromobilität vor Ort“ in Berlin vorgestellt hat, bietet erstmals die Kombination von Elektrifizierung, neuen Ladeinfrastrukturansätzen und Digitalisierung der Mobilität aus kommunaler und gewerblicher Perspektive.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Verkehr fördert ab sofort innovative Konzepte, um den Einsatz von Elektromobilität in Kommunen und dem Gewerbe zu planen und weiterzuentwickeln. In Betracht kommen zum Beispiel die Elektrifizierung der Fahrzeugflotten und kommunaler Verkehre. Auch innovative Ladeinfrastrukturkonzepte sind denkbar oder nachhaltige Logistik- und Mobilitätskonzepte. Aber auch private E-Angebote wie Pooling- und Sharingdienste oder innovative Angebote rund um den ÖPNV wollen wir stärker in kommunale Konzepte integrieren.

Für kommunale Antragsteller gibt es zwei Schwerpunkte: Für die Elektrifizierung der kommunalen Flotten und des kommunalen Fuhrparks sollen Konzepte erstellt werden, selbiges gilt für den Aufbau entsprechender Infrastruktur auf den Betriebshöfen und Depots – letzteres inklusive Konzepten zur Mehrfachnutzung der Ladepunkte.

Außßerdem sollen „intermodale, elektrifizierte Verkehrs- und Logistikkonzepte unter Berücksichtigung digitaler Instrumente“ erarbeitet werden. Also Mobility Hubs als zentrale Infrastrukturknotenpunkte, die Integration von kommunalen Flotten und des elektrischen ÖPNV in MaaS-Systeme oder Konzepte für die nachhaltige intermodale (Güter-) Verkehrsentwicklung vor Ort.

Ganz Ahnliches gilt für Antragsteller aus dem unternehmerischen Umfeld: Es werden Konzepte zur Elektrifizierung gewerblicher Flotten gefördert, inklusive der Ladeinfrastruktur – auch hier mit „Konzepten zur Mehrfachnutzung von Ladeinfrastruktur bzw. Ladesäulen-Sharing-Konzepten“. Der zweite Schwerpunkt liegt hier auf der „Erstellung von Logistik-, Energiemanagement- und/oder Mobilitätskonzepten unter Berücksichtigung von digitalen Instrumenten“.

Die Schwerpunkte des Aufrufes adressieren diese Bedarfe und spiegeln den Beitrag der Elektromobilität und die Vielfalt an innovativen und nachhaltigen Mobilitätslösungen in den Kommunen und Unternehmen wider. Bis zu 80 Prozent der Ausgaben werden mit bis zu 100.000 Euro (netto) gefördert.

Skizzen können unter folgendem Link eingereicht werden: www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/konzepte

Detaillierte Informationen finden Antragsteller unter:

Die Antragsfrist endet am 19. Mai 2022 für die elektronische Einreichung bzw. am 20. Mai 2022 (Poststempel) für die Einreichung auf dem Postweg.

Mit der bis Ende 2025 laufenden Förderrichtlinie Elektromobilität unterstützt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) den Markthochlauf der Elektromobilität durch drei Fördersäulen:

  • Beschaffung von Elektrofahrzeugen und für den Betrieb notwendiger Ladeinfrastruktur,
  • kommunale und gewerbliche Elektromobilitäts- und Ladeinfrastrukturkonzepte,
  • Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Über die Förderrichtlinie Elektromobilität wurden seit 2015 eine Vielzahl an Elektromobilitäts- und Ladeinfrastrukturkonzepten realisiert. Diese Konzepte werden über die Programmbegleitung zusammengeführt und sind abrufbar unter: www.starterset-elektromobilitaet.de




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