Donnerstag, 20. Oktober 2022

Konzepte für den Fuß- und Radverkehr in Bad Emstal, Elz, Cölbe und Hünfelden

Rund 90.000 Euro Zuschuss vom Land für Nahmobilitätschecks.

 

Um den Fuß- und Radverkehr attraktiv zu machen, sind durchgängige Netze notwendig. Die Gemeinden Bad Elmstal, Elz, Cölbe und Hünfelden erstellen deshalb übergreifende Konzepte für ihre Gemeindegebiete. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag in Wiesbaden mit.

Bad Emstal möchte die Wege des Fuß- und Radverkehrs in und zwischen ihren Ortsteilen auf Verbesserungsmöglichkeiten untersuchen, damit diese attraktiver werden. Einen Schwerpunkt sollen dabei die Schulwege bilden. Das Land unterstützt den Nahmobilitätscheck mit Gesamtkosten von rund 25.000 Euro mit 18.700 Euro.

Auch die Gemeinde Elz möchte das gesamte Gemeindegebiet einem Nahmobilitätscheck unterziehen. Hierfür sollen die Geh- und Radwege untersucht, die Anbindung an Bus und Bahn attraktiver gestaltet und die Barrierefreiheit verbessert werden. Von den Gesamtkosten von rund 28.000 Euro übernimmt das Land 19.600 Euro.

Die Gemeinde Cölbe richtet ein besonderes Augenmerk auf die Verbindung der sechs Ortsteile. Die Gesamtkosten von rund 35.000 Euro werden mit 22.700 Euro gefördert.

Der Nahmobilitäts-Check ist ein vom Land zertifiziertes Planungsverfahren zur Stärkung des Fuß- und Radverkehrs. Dafür setzen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger, politische Vertreterinnen und Vertreter sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachverwaltungen in mehreren Workshops zusammen.
Für die anschließende Bearbeitung wird ein Planungsbüro beauftragt, das zum Schluss alle Ergebnisse und Maßnahmen in einem Nahmobilitätsplan zusammenführt.

Mit 26.200 Euro unterstützt das Land Hessen zudem die Gemeinde Hünfelden bei der Erstellung eines weiträumigen Rad- und Fußverkehrskonzeptes, für das Ausgaben von rund 35.000 Euro erwartet werden. Ziel ist es, die Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für Radfahrerinnen und -fahrer attraktiver zu machen. Auch länderübergreifende Verbindungen in die Nachbarkommunen nach Rheinland-Pfalz sollen in das Konzept integriert werden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen



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