Mittwoch, 27. Oktober 2021

Frankfurt schließt Radweglücke an Friedrich-Ebert-Anlage

Für die Schließung der Radweglücke an der Friedrich-Ebert-Anlage sowie den barrierefreien Umbau des Knotenpunktes erhält die Stadt Frankfurt 336.000 Euro aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

 

Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf 468.000 Euro. 

Mit der Schließung der Radweglücke zwischen der Rheinstraße und der Hohenstaufenstraße wird die Querung der Friedrich-Ebert-Anlage für den Radverkehr von Nordost nach Südwest ergänzt und dadurch deutlich sicherer. Die Strecke ist Teil des Radwegenetzes im Stadtgebiet und von großer Bedeutung für den Alltagsradverkehr, unter anderem zwischen dem Westend und dem Gallusviertel. 

Zusätzlich wird der Knotenpunkt für den Fußverkehr barrierefrei ausgebaut: Die Kreuzung erhält neue Ampelanlagen mit akustischen Signalgebern und fühlbaren Tastern, abgesenkte Bordsteine sowie taktile Rillen- und Noppenplatten. Durch unterschiedliche Beläge der Verkehrsflächen werden Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr vermieden. 

Bundesminister Andreas Scheuer: „Ich freue mich, dass unsere Rekordmittel vor Ort eingesetzt werden und damit direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Für sie heißt es dann nur noch: Aufsteigen und Losfahren. Damit kommen wir meinem Ziel wieder ein Stück näher: Deutschland wird Fahrradland! Das Geld dafür ist da: Bis 2023 stellen wir die Rekordsumme von 1,46 Milliarden Euro bereit. Mit unserem Finanzhilfe-Sonderprogramm Stadt und Land verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich. Wir unterstützen die Länder und Kommunen z.B. beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Fahrradparkplätzen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Denn eines ist klar: Je besser und sicherer die Radwege, umso größer die Lust, auf das Fahrrad zu steigen.“ 

Minister Al-Wazir wies darauf hin, dass auch das Land umfangreiche Mittel für den Radverkehr bereitstellt: „Aus dem Landeshaushalt stehen bis 2023 rund 76,5 Millionen Euro für kommunale Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr zur Verfügung. Damit werden wir den Radverkehr in Hessen noch attraktiver machen. Die Verkehrswende, besonders im Rad- und Fußverkehr, findet vor Ort statt. Ich rufe deshalb die Kommunen dazu auf, diese Chance jetzt zu ergreifen und mit mutigen Schritten voranzugehen.“ 

Die Maßnahme wird durch das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kofinanziert. Dieses unterstützt finanziell im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung erstmals auch Investitionen in den Ländern und Kommunen zur Weiterentwicklung des Radverkehrs vor Ort. Insgesamt stehen im Programm „Stadt und Land“ in Hessen bis Ende 2023 rund 44 Mio. Euro zur Verfügung.

 

Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen



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