Mittwoch, 10. November 2021

Fast 600.000 Euro für Radverkehrsprojekte in Fulda

Mit 598.700 Euro aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ unterstützt der Bund in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen die Stadt Fulda bei der Umsetzung von drei Radverkehrsprojekten.

 

Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die Gesamtkosten der Projekte belaufen sich auf rund 758.400 Euro.  

Die Stadt will an überwiegend öffentlichen Einrichtungen Fahrradabstellanlagen einrichten. Insgesamt können an 82 Fahrradbügeln bis zu 164 Fahrräder abgestellt und angeschlossen werden. Für dieses Projekt stehen 70.700 Euro zur Verfügung, die Gesamtkosten betragen 88.400 Euro. 

Der Ausbau des Hessischen Fernradweges R 1 im Stadtteil Kämmerzell wird mit rund 192.000 Euro unterstützt. Dazu wird ein Wirtschaftsweg zwischen den nördlichen Stadtteilen und dem Stadtzentrum Fuldas auf einer Strecke von 285 Metern ausgebaut. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 250.000 Euro. 

Als drittes Projekt plant die Stadt den Ausbau eines Radwegs zwischen Fulda-Galerie und Neuenberg, dafür stehen 336.000 Euro zur Verfügung. Die Trasse ist Teil des städtischen Radverkehrskonzepts. Auf einer Länge von rund 825 Meter wird sie vor allem für den Alltagsradverkehr die Stadtteile besser verbinden. Die Kosten des Projekts betragen 420.000 Euro. 

Bundesminister Andreas Scheuer: „Ich freue mich, dass unsere Rekordmittel vor Ort eingesetzt werden und damit direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Für sie heißt es dann nur noch: Aufsteigen und losfahren. Damit kommen wir meinem Ziel wieder ein Stück näher: Deutschland wird Fahrradland! Das Geld dafür ist da: Bis 2023 stellen wir die Rekordsumme von 1,46 Milliarden Euro bereit. Mit unserem Finanzhilfe-Sonderprogramm Stadt und Land verbessern wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich. Wir unterstützen die Länder und Kommunen z.B. beim Bau von Radwegen, Radwegebrücken, Fahrradparkplätzen und fahrradfreundlichen Kreuzungen. Denn eines ist klar: Je besser und sicherer die Radwege, umso größer die Lust, auf das Fahrrad zu steigen.“ 

Minister Tarek Al-Wazir wies darauf hin, dass auch das Land umfangreiche Mittel für den Radverkehr bereitstellt: „Aus dem Landeshaushalt stehen bis 2023 rund 73,5 Millionen Euro für kommunale Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr zur Verfügung. Damit werden wir den Radverkehr in Hessen noch attraktiver machen. Die Verkehrswende, besonders im Rad- und Fußverkehr, findet vor Ort statt. Ich rufe deshalb die Kommunen dazu auf, diese Chance jetzt zu ergreifen und mit mutigen Schritten voranzugehen.“

Die Maßnahme wird durch das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kofinanziert. Dieses unterstützt finanziell im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung erstmals auch Investitionen in den Ländern und Kommunen zur Weiterentwicklung des Radverkehrs vor Ort. Insgesamt stehen im Programm „Stadt und Land“ in Hessen bis Ende 2023 rund 44 Mio. Euro zur Verfügung. Nähere Informationen unter www.bund-stadt-land.de.

 

Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen



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