Pixabay
Freitag, 26. Februar 2021

Weitere 100 Millionen Euro für Wallbox-Förderung

Die Förderung privater Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden wird um weitere 100 Millionen Euro aufgestockt und damit verlängert. Mit einem Zuschuss von 900 Euro werden der Kauf und die Installationen der sogenannten Wallboxen unterstützt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer:

300.000 Wallboxen in gerade mal gut drei Monaten - diese enorme Nachfrage zeigt, dass wir goldrichtig liegen mit unserem Förderprogramm. Da ein Großteil aller Ladevorgänge daheim stattfinden wird, fördern wir Mietern, Eigenheimbesitzern und Vermietern den Einbau privater Ladestationen mit 900 Euro Zuschuss vom Bund. Mein Dank gilt Olaf Scholz, der uns weitere 100 Millionen Euro zur Verfügung stellt, damit wir unsere Wallbox-Förderung fortsetzen können. Laden muss überall und jederzeit möglich sein. Eine flächendeckende und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur ist Voraussetzung dafür, dass mehr Menschen auf klimafreundliche E-Autos umsteigen.

Aktueller Antragsstand:

Über 300.000 Ladepunkte wurden bereits mit Stand vom 25. Februar 2021 beantragt. Das entspricht einem Volumen von rund 270 Millionen Euro. Täglich werden durchschnittlich 2.500 Anträge eingereicht.

Informationen zur Förderung:

 

Wer kann Anträge stellen?

  • Träger von Investitionsmaßnahmen (z.B. Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger) zur Errichtung einer Ladestation für Elektroautos im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden.

 

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten (Definition der Gesamtkosten siehe unter "Wie wird gefördert?") an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland, wenn u.a.:
  • die Ladestation über eine Normalladeleistung von 11 kW verfügt,
  • der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt,
  • die Ladestation intelligent und steuerbar ist (mit Blick auf die Netzdienlichkeit)

 

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss Ihres Vorhabens auf Ihr Bankkonto überwiesen wird. Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt. Unterschreiten die Gesamtkosten des Vorhabens den Zuschussbetrag, wird keine Förderung gewährt. Der Zuschuss kann bei der KfW über das Zuschussportal beantragt werden und muss vor Beginn des Vorhabens erfolgen. Bei der Ermittlung der Gesamtkosten können Kosten für folgende Leistungen berücksichtigt werden:

  • Ladestation
  • Energiemanagementsystem/Lademanagementsystem zur Steuerung von Ladestationen
  • Elektrischer Anschluss (Netzanschluss)
  • Notwendige Elektroinstallationsarbeiten (zum Beispiel Erdarbeiten)


Ausführliche Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren finden Sie unter www.kfw.de/440.

 

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur



Ähnliche Themen:

ProjekteThemen
Elektromobilität

Elektromobilität

E-Fahrzeuge können Schadstoffe und Verkehrslärm deutlich reduzieren. Zudem sind sie fast klimaneutral, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Deshalb fördert das Land Hessen die Elektromobilität.
ArtikelArtikel
Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative e.V.

Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative e.V.

Wasserstoff und Brennstoffzellen sind wichtig für leistungsfähige Elektromobilität und eine nachhaltige Energieversorgung. Die gemeinsame Initiative von Unternehmen, Hochschulen und Akteuren fördert die Technologie
ArtikelArtikel
Strom bewegt - Elektromobilität

Strom bewegt - Elektromobilität

Mit der Initiative „Strom bewegt“ fördert das Land Hessen Maßnahmen, die die E-Mobilität noch attraktiver machen sollen. Dazu gehören unter anderem konkrete Angebote, wissenschaftliche Projekte und finanzielle Anreize zur Nutzung von E-Fahrzeugen.
ArtikelArtikel
NaKoMo – Nationales Kompetenznetzwerk für nachhaltige urbane Mobilität

NaKoMo – Nationales Kompetenznetzwerk für nachhaltige urbane Mobilität

In Berlin haben das Bundesverkehrsministerium, Ländervertreter und der Deutsche Städtetag das "Bündnis für moderne Mobilität" ins Leben gerufen und die Plattform NaKoMo gestartet.
Icon Kontaktadresse

MOBILES HESSEN 2030

Mobiles Hessen 2030 ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

© 2021 HMWEVW