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Donnerstag, 06. Februar 2020

Verkehrsmanagement funktioniert

Wiesbaden - Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir zeigt sich grundsätzlich zufrieden mit den Ergebnissen der ADAC-Staubilanz 2019.

„Hessen ist ein Transitland mit überdurchschnittlich hohem Verkehrsaufkommen. Hinzu kommt, dass wir seit Jahren intensiv an der Sanierung von Straßen und Brücken arbeiten. Jeder Stau nervt die Autofahrerinnen und Autofahrer, aber angesichts der Verkehrsbelastung in Hessen und der Rekordinvestitionen ist es ein großer Erfolg, dass die Anzahl der Staus deutlich abgenommen hat“, sagte Al-Wazir.

Herausforderung für Straßenbehörde

„Viele Baustellen und eine hohe Verkehrsdichte durch überregionalen Fernverkehr, Reisende und Pendler sind eine echte Herausforderung für das Verkehrs- und Baustellenmanagement unserer Straßenbaubehörde Hessen Mobil. Und sie machen einen wirklich guten Job, das zeigt die Staubilanz wieder einmal sehr deutlich.“

In Hessen sind nach den Berechnungen des ADAC sowohl die Staumeldungen als auch die Staulängen zurückgegangen. „Dass die Stauzeiten zugenommen haben, liegt nicht nur an der generellen Zunahme des Kfz-Verkehrs. Auch wegen der Bauarbeiten an der Salzbachtalbrücke bei Wiesbaden kam es zu längeren Staus“, sagte Al-Wazir und betonte, wie wichtig diese Investitionen ins bestehende Autobahnnetz seien. „Hier ist über Jahre sehr viel liegen geblieben. Das wollen und müssen wir anpacken, auch wenn es vorübergehend zu längeren Stauzeiten führt.“

Gutes Verkehrsmanagement

„Die aktuelle Staubilanz ist eine Bestätigung der guten Arbeit im Baustellen- und Verkehrsmanagement von Hessen Mobil. Wir gehen den richtigen Weg und werden diesen konsequent weiterverfolgen", sagte Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil.

Nach Berechnungen des ADAC gab es 2019 in Hessen 57.699 Staumeldungen (2018: 62.816). Die addierte Staulänge ging von 129.556 auf 112.304 Kilometer zurück. Die Stauzeit hingegen wuchs von 33.744 auf 39.323 Stunden. Im Ländervergleich lag Hessen 2019 bei den Meldungen deutlich hinter Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. In Niedersachsen gab es zwar weniger Staus (55.189), die aber größere Ausmaße erreichten als in Hessen (136.864 Kilometer).

Rekordmittel für Erhalt und Ausbau der hessischen Straßen

„In diesem Jahr werden Rekordmittel von mehr als einer Milliarde Euro in den Erhalt, den Ausbau und den Neubau von hessischen Straßen investiert. Das geht nicht ohne Baustellen und verkehrliche Beeinträchtigungen. Trotzdem wollen wir den Verkehr so flüssig wie möglich halten“, sagte Al-Wazir. „Ich verstehe den Ärger der Autofahrerinnen und Autofahrer, die im Stau stehen. Wir werden weiterhin daran arbeiten, den Verkehr so gut und intelligent wie möglich zu organisieren: Vom Baustellenmanagement über die schnelle Räumung von Unfallstellen bis hin zur temporären Seitenstreifenfreigabe.“

Der Verkehrsminister betonte im Zusammenhang mit der ADAC-Staubilanz: „Gerade im Ballungsraum werden wir die Probleme des Straßenverkehrs nur lösen können, wenn wir Pendlern und Reisenden günstige Tickets und einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr anbieten. Deshalb setzen wir uns ebenfalls massiv für einen Ausbau der Schienenstrecken ein.“

 

Quelle: Pressemitteilung Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen




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