Freitag, 18. Juni 2021

2. Nationale Luftfahrtkonferenz 2021

Die Luftfahrtbranche durchlebt seit rund 15 Monaten die schwerste Krise ihres Bestehens. Dennoch ist es der Branche gelungen, die Grundversorgung von Menschen und Wirtschaft sicherzustellen.

 

Die Luftfahrtunternehmen haben die Lieferketten trotz operationeller Hürden aufrechterhalten und die Flughäfen haben die benötigte Infrastruktur gesichert.

Im Rahmen der 2. Nationalen Luftfahrtkonferenz am Flughafen Berlin Brandenburg diskutieren auf Einladung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sowie Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Verbänden, Wirtschaft und Gewerkschaften über die künftigen Herausforderungen der Luftfahrtbranche.

Mit Blick auf die jetzt bevorstehende Rückkehr des Luftverkehrs sind sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig: Um erfolgreich und nachhaltig aus der Krise hervorzugehen, müssen rechtzeitig die wichtigen technologischen Zukunftsthemen wie Klima- und Umweltschutz und internationale Wettbewerbsfähigkeit in den Fokus gerückt werden.

 

Innovativ und CO2-neutral: Grünes Fliegen

Bei einem virtuellen Rundgang informierte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den Vorständen von Lufthansa, Airbus und MTU Aero Engines über CO2-neutrales Fliegen. Power-to-Liquid, ein aus nachhaltigem Strom hergestellter Kraftstoff, kann künftig ein CO2-neutrales Fliegen ermöglichen. Effiziente Flugzeugtechnik und alternative Antriebstechnologien sind weitere wichtige Bausteine.

Bundesminister Andreas Scheuer:

Die Menschen wollen wieder reisen und fliegen. Das muss auch möglich sein und zwar sicher, nachhaltig und bald auch klimaneutral. Deshalb setzen wir auf Innovation bei neuen Flugzeugen sowie auf synthetisches Kerosin, um Fliegen klimafreundlich zu machen und die rund 850.000 Arbeitsplätze in der Luftfahrt zukunftssicher aufzustellen. Flugtickets sollen weiterhin für alle bezahlbar bleiben. Wir müssen Fliegen und Bahnfahren gemeinsam denken. Das ist moderne Mobilität.

Bundesminister Peter Altmaier:

Die Zukunft des klimaneutralen Fliegens wird in Deutschland gemacht. Im Schulterschluss mit einer leistungsfähigen Luftfahrtindustrie am Standort Deutschland schaffen wir die technischen Grundlagen für marktfähige Lösungen des CO2-neutralen Fliegens von morgen. Mit der Nationalen Luftfahrtkonferenz am heutigen Tag setzen wir einen Impuls für einen Neustart der Luftfahrtindustrie und des Luftverkehrs hin zum nachhaltigen Fliegen der Zukunft.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke:

Brandenburg ist stolz, dass diese herausragende und zukunftsgewandte Konferenz hier in der deutschen Hauptstadtregion mit ihrer über 100-jährigen Luftfahrttradition stattfindet. Mehr als 120 Unternehmen aus der Branche sind hier mittlerweile angesiedelt. Es gibt in dieser Zeit keinen besseren Ort, ein wichtiges Signal auszusenden: die Luftfahrtindustrie beginnt, sich zu erholen. Und diese Wiederbelebung soll zunehmend nachhaltig für Umwelt und Klima sein, mittels innovativer Technologien und Ökoeffizienz. Wir sind froh, dass hier die Entwicklung und Erprobung emissionsarmer, elektrischer und hybrid-elektrischer Antriebssysteme eine besondere Rolle spielt. Wir in Brandenburg wollen Wirtschaftswachstum und Klimaschutz zusammenbringen. Mit unseren Erneuerbaren Energien haben wir dazu den Kraftstoff der Zukunft.

 

Die Ergebnisse der Konferenz werden in einer gemeinsamen Erklärung von Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Land Brandenburg, Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V., Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V., ver.di sowie der IG-Metall festgehalten. Die Erklärung steht Ihnen im Nachgang der Konferenz hier zur Verfügung: www.bmvi.de/gemeinsame-erklaerung-nlk2021

Die zweite „Nationale Luftfahrtkonferenz 2021“ findet am Flughafen Berlin Brandenburg statt. Mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgen die Konferenz virtuell über Live-Stream.

 

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur



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